Fotos 1/2/3/8: Julia Gaisbacher

 

Up and Down (the process of art-working) 2013 temporäre Installation in zwei übereinander liegenden Räumen, die mit einem Schacht verbunden sind

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


  Im Rahmen der Ausstellung "Denn das Schöne ist nur des Schrecklichen Anfang. KünstlerInnen zwischen Selbstinszenierung und Selbstreflexion", entwickelte ich eine Rauminstallation, die als Reflexion künstlerischer Arbeitsprozesse verstanden werden kann.  
   
  UP AND DOWN (the process of art-working) 2013
WUT Halogenstrahler, Kabel, Schrauben 65 x 220 cm, Kabellänge 8 m
 
   
   
  PATT Hand-Algrafie, gerahmt 40 x 30, Auflage 3, 2013  
   
 

SCHACHT 3 Kabel á 8 m, Holz, Acrylfarbe Gold
Die Kabel der Lichtinstallation führten in ein Loch im Boden. Dieses ist der Einstieg in einen Schacht, der zu dem darunter liegenden Raum führt. In den Schacht war eine behelfsmässige Treppe aus einfachen Brettern gezimmert, die mir in ihrer Bauweise gefiel. Ich fasste die Treppe mit goldener Acrylfarbe um eine schimmernde Reflexion des Materials zu erzielen und so die Anmut der Konstruktion hervorzuheben.

 
   
 

 

 
   
 

MUT Gips, Farbpigment ca. 90 x 250 cm, Kabeltrommel, Acrylfarbe Hellblau, FINGERSPITZEN UND KRONE Hand-Algrafie, gerahmt 50 x 70 CM, Auflage 3, 2013, WINDROSE goldene Pappe, Briefklammern ca. 60 x 60 cm
Die Kabel führen durch den Schacht in den darunter liegenden Raum und stecken dort in einer Kabeltrommel, die ihren Strom aus der einzigen Steckdose der beiden Räume, am Eingang des Kellerraumes, bezieht. Der Gewölbekeller ist ca. 4qm groß aber nur 1,90 m hoch. Seine Wände bestehen aus Sandstein, der Boden aus einfachem Estrich. An der linken Wand beginnend und über die frontale Wand bis zum Schacht führend brachte ich mit gefärbtem Gips den Schriftzug MUT an. Als Vorlage dafür projizierte ich den Schriftzug vorher an die Wand, sodass das Wort vom Eingang aus nahezu unverzerrt im Raum erscheint, während es sich immer mehr verzerrt je tiefer man in den Raum hineingeht. An der gegenüber liegenden Wand befindet sich eine gerahmte Original-Grafik, ebenfalls eine Hand-Algrafie. Sie zeigt zwei Schlote, die in einen blauen Himmel mit Wolken ragen. Unterhalb des Schriftzuges liegt auf dem Boden und an die Wand gelehnt das Objekt Windrose.